Ein Restaurant-Newsletter der gelesen wird!

Haben Sie auch schon mit dem Gedanken gespielt, einen eigenen Newsletter für Ihr Restaurant zu versenden? Oder denken Sie jetzt ganz entsetzt: “Noch ein Newsletter in der Flut von E-Mails?”.

Ja, unsere E-Mail Postfächer können sich nicht über zu wenig Zulauf beschweren, kein Wunder, bei fast 3 Millionen weltweit versendeten E-Mails pro Sekunde. Dennoch erhält E-Mail Marketing und somit auch E-Mail Newsletter nach wie vor sehr viel Zuspruch.

Aber wie sollte ein Newsletter aufgebaut sein? Was müssen Sie dabei beachten? Wir haben diese Fragen für Sie analysiert.

Nutzen ist King

Ein Newsletter macht nur dann Sinn, wenn er Ihren Gästen entsprechenden Mehrwert bietet. So banal diese Aussage klingt, viele Ersteller von Newslettern scheitern daran.

Denn was für Sie enorm faszinierend und überlebenswichtig ist, kann für Ihre Gäste keinen zweiten Blick wert sein. Dagegen können für Sie alltägliche Situationen das Interesse Ihrer Gäste wecken. Und nicht alle Gäste interessieren die gleichen Inhalte. Vielleicht macht es Sinn, dass Sie Ihre Gäste in verschiedene Segmente unterteilen und nicht allen alle Newsletter schicken?

 
Aktuelles aus dem Restaurant, stets ein Blickfang! Quelle:  Serenity Mitchell  /  Unsplash

Aktuelles aus dem Restaurant, stets ein Blickfang! Quelle: Serenity Mitchell / Unsplash

 

Beispiele für interessante Inhalte sind anstehende Events oder wenn Sie viele Stammgäste haben auch Wechsel im Team. Und natürlich: Gewinnspiele ;-) Wichtig dabei ist auch, dass Ihre Gäste bereits im Betreff ihrer E-Mail Lust darauf erhalten, die Mail zu lesen!

Was genau bei Ihren Gästen zieht, müssen Sie ausprobieren. Ein guter Indikator dazu ist die Klickrate, also wie viele Personen auf den entsprechenden Link klicken. Und hier sind wir bei einem weiteren Punkt:

Weniger ist mehr

Packen Sie nicht zu viel Inhalt in den Newsletter, verlinken Sie besser auf Ihre Website. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass Sie auswerten können, für welche Inhalte sich Ihre Leser interessieren, sondern es macht den Newsletter auch übersichtlicher. Insbesondere wenn Ihre Leser den Newsletter auf dem Smartphone lesen, können lange Texte ein Hindernis sein.

 
Schlechtes Beispiel eines Newsletters. Quelle: nawazpoweregd.wordpress.com

Schlechtes Beispiel eines Newsletters. Quelle: nawazpoweregd.wordpress.com

 

Auch in Sachen Gestaltung sollten Sie auf allzu viele Elemente verzichten. Ein wirres Zusammenspiel verschiedener Schriftarten und Farben hilft weder, die wichtigen Inhalte zu erfassen noch schafft es Vertrauen. Und auch hier sollten Sie die Smartphones im Blick behalten und ein sogenanntes responsive Design wählen - also ein Design, dass sich der Grösse des jeweiligen Bildschirmes anpasst.

Nutzen Sie ein Newsletter-Tool

Natürlich können Sie aus Ihrem E-Mail Programm einen Newsletter an eine Gruppe Personen senden. Die Gründe das nicht zu tun, sind vielfältig.

Es gibt viele Anbieter für Newsletter. Quelle: ultrapress.de

Es gibt viele Anbieter für Newsletter. Quelle: ultrapress.de

Datenschutz

Der Super-GAU wäre, wenn Sie vergessen Ihre Newsletter-Empfänger als Bcc einzufügen. Jeder Empfänger würde sehen, an wen Sie ihren Newsletter versenden, was ein klarer Verstoss gegen den Datenschutz ist.

Design

Die Gestaltungsmöglichkeiten im Standard-Mailingprogramm sind beschränkt und noch schlimmer: Selbst wenn es bei Ihnen gut aussieht, heisst dies noch nicht, dass es dies auch beim Empfänger tut. Stichwort: Smartphone. Hier können Newsletter-Tools mit responsive Designs helfen.

Analyse

Bei der Nutzung eines Newsletter-Tools können sie schnell und einfach auswerten, wie viele Ihrer Empfänger das E-Mail geöffnet haben, wie viele auf einen Link geklickt haben und auch, welcher Link am meisten geklickt wurde. So wissen Sie, was Ihre Leser interessiert.

Datenmanagement

In einem Newsletter-Tool können Sie sehr einfach Listen Ihrer Empfänger erstellen. Und viel wichtiger: Ihre Empfänger können sich auch abmelden, was direkt in der Liste vermerkt ist. Auch bei Mailadressen, welche nicht mehr aktiv sind, werden in einem Newsletter-Tool vermerkt. Dies alles verhilft Ihnen zu einer besseren Datenqualität.

Sammeln von neuen Adressen

Newsletter-Tools bieten die Möglichkeit, dass sich neue Empfänger direkt über ein Formular eintragen können. Auch das spart Ihnen Zeit. Ebenfalls unterstützen Newsletter-Tools Sie darin, die Datenbestimmungen einzuhalten.

Dieser Newsletter wird beispielsweise mit Mailchimp versendet. Mailchimp ist einer der grössten Anbieter und bietet neben dem Versand von E-Mails noch viele weitere Funktionen. Eine gute Übersicht verschiedener Newsletter Tools bietet UltraPress.

Schaffen Sie Kontinuität

Ein Newsletter ist weder etwas Einmaliges, noch etwas Zufälliges. Überlegen Sie sich daher gut, wann und wie oft Sie Ihren Newsletter versenden wollen und wie dieser aussehen soll.

Ein Hinweis darauf, wie oft Sie Ihren Newsletter versenden sollten, ist, wie oft Sie etwas Neues zu erzählen haben. Sie wechseln Ihre Speisekarte wöchentlich und haben mehrmals in der Woche tolle Events? Dies rechtfertigt einen wöchentlichen Newsletter.

Ein Newsletter kann aber problemlos auch nur einmal im Monat oder gar alle zwei Monate versendet werden. In diesen Fällen sollten Sie jedoch darauf achten, dass die Informationen in Ihrem Newsletter noch aktuell sind, respektive nicht zu sehr in der Zukunft liegen.

Kontinuität wird aber nicht nur durch regelmässig versendete Newsletter erreicht, sondern auch mit der Gestaltung. Überlegen Sie zu beginn, wie Ihr Newsletter aussehen sollte und bleiben Sie dabei. So erkennen Ihre Gäste auf den ersten Blick ihr Restaurant wieder und finden sich besser zurecht.

Seien Sie kein Spammer

Davon abgesehen, dass Spam E-Mails in der Schweiz verboten sind, sollten Sie sich auch sonst an einige Regeln halten. Ganz wichtig dabei: Senden Sie Newsletter nur an Personen, welche zugestimmt haben, Ihren Newsletter zu erhalten. Diese Zustimmung können Sie beispielsweise bei der Reservation eines Gastes über das Lunchgate Reservationssystem forAtable einholen.

Ebenfalls muss auf dem Newsletter immer ersichtlich sein, wer dahinter steht und Ihre Leser müssen die Möglichkeit haben, sich vom Newsletter abzumelden.

Und dann gibt es noch die europäische Datenschutzverordnung (DSGVO). Auch diese kann Einfluss auf den Newsletterversand von Schweizer Unternehmen haben.

“Schweizer Unternehmen müssen sich an die DSGVO halten, wenn sie personenbezogene Daten von natürlichen Personen verarbeiten, die sich in der EU befinden, und falls die Verarbeitung dazu dient [...] diesen Personen Waren oder Dienstleistungen anzubieten [...].”

Quelle: kmu.admin.ch

Wenn Sie also nicht auf Newsletter-Empfänger aus dem EU-Raum verzichten wollen, lohnt sich ein genauerer Blick auf die DSGVO.

Fazit

Einen Newsletter zu versenden kann sich definitiv lohnen: Gäste werden einfach und kostengünstig erreicht, wichtige Inhalte können transportiert werden.

Dass es dabei einiges zu beachten gibt, haben wir in diesem Blogpost aufgezeigt. Ebenfalls darf nicht vergessen werden, dass ein Newsletter viel Zeit braucht. Denn es gilt nicht nur, den Newsletter zu erstellen und zu versenden. Auch die Inhalte, auf welche im Newsletter verwiesen wird, müssen erstellt werden.

Was haben Sie für Erfahrungen mit Newslettern gemacht?

Lunchgate AGComment