Social Media für Restaurants: Instagram

In unserer Blogreihe zu den sozialen Netzwerken für Restaurants widmeten wir uns bereits Youtube und Facebook. Heute betrachten wir die Königin der Bilder: Instagram.

Die Visuelle: Instagram

Wo Facebook die ganze Bandbreite abdeckt, konzentriert sich das Tochternetzwerk Instagram auf Bilder und kurze Videos. Mit seinen vielen Filtern schafft es Instagram, das Beste aus Bildern herauszuholen. Auch wenn kein Profifotograf am Werk war.

Instagram dient der Inspiration und dem Einblick in die schönen Dinge des Lebens. Und da Essen dazugehört, finden sich sehr viele Food Bilder auf der Plattform. Sehr beliebt ist auch der Hashtag (#) foodporn. Unter dieser Kennzeichnung teilen Menschen aus aller Welt Leckerbissen, die sie für “Instagrammable” halten. Zu deutsch: Wert, auf Instagram geteilt zu werden.

Mit rund einer Milliarde Nutzern ist Instagram zwar deutlich kleiner als Facebook, jedoch nicht zu vernachlässigen.

Möglichkeiten für Restaurants

Da Bilder von Essen zu den mit am liebsten gesehenen Inhalten auf Instagram gehören, bietet sich diese Plattform speziell an für Restaurants. Insbesondere neue Kreationen oder farbenfrohe Menüs kommen auf der Plattform gut an. Weitere Anregungen finden sich im Blogbeitrag “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte”.

Auch die eigenen Kunden können Teil der Social Media Strategie sein. Ist das Essen nämlich “Instagrammable” - also wert auf Instagram geteilt zu werden - kommt die Werbung ganz von selbst. Dabei müssen Sie aber im Hinterkopf behalten, dass fotografierende Gäste das Bild Ihres Restaurants prägen werden.

Burgers sind typisches Material für den Hashtag #Foodporn

Burgers sind typisches Material für den Hashtag #Foodporn

Wie auch Facebook können auf Instagram sogenannte Stories gepostet werden, welche jeweils nur 24 Stunden verfügbar sind.

Diese kurze Publikationsdauer hat aber einen grossen Vorteil: Instagram filtert diese Inhalte nicht! Sprich jedes Mal, wenn Sie etwas Ihrer Story hinzufügen, wird es Ihren Followern angezeigt. Ausserdem zeigen neueste Untersuchungen, dass Instagramstories von den Nutzern häufiger angesehen werden als reguläre Posts.

Ihre Stories können Sie mit Bildern, Boomerangs oder weiteren Funktionen gestalten und mit sogenannten Stickern erweitern. Was nach Spielerei klingt, hat viel Nutzen! So können Sie beispielsweise mit dem Location Sticker auf den Ort hinweisen. Oder mit einer Umfrage die Stimmung Ihrer Follower erfahren.

Weitere Bilder Plattformen

Die wohl bekannteste Alternative zu Instagram ist Flickr. Die Plattform zum Teilen von Fotos und Videos hat den Vorteil, dass Bilder in Ordnern zusammengefasst werden können. Mit rund 90 Millionen Nutzern ist die Zielgruppe jedoch deutlich kleiner als bei Instagram. Und auch bei der Filter Funktion, welche Instagram gerade ausmacht, kann Flickr nicht mithalten.

In Sachen Funktionen ist die Plattform EyeEm Instagram wohl am ähnlichsten. Neben verschiedenen Effekt- und Filterfunktionen, Likes und Kommentaren bietet die Plattform auch eine Direktverkaufsoption über die Plattform.

Und für alle, die den Filterwahn bei Instagram verschreien: EyeEm zeigt auf, was an den Bildern bearbeitet wurde. Mit rund 20 Millionen Nutzern hat die Plattform aber deutlich weniger Nutzer als Instagram.

Fazit

Mit Essen lassen sich wunderbare Bilder machen, die gerne angeschaut werden. Da in Sachen Nutzern Instagram die unangefochtene Königin ist, kommt an dieser Plattform wohl niemand vorbei, der mit seinem Essen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen will.

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